Die Sicht der Pouch-Nutzer im Bezug auf Europa

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Executive summary

Considerate Pouchers begrüßt die Gelegenheit, die Verbraucherperspektive in die Überarbeitung der Tabakproduktrichtlinie einzubringen. Erwachsene Nutzer von Nikotinbeuteln sollten weiterhin legalen Zugang zu diesen Produkten haben, statt durch unterschiedliche nationale Vorschriften kriminalisiert zu werden. Das französische Verbot von 2025 zeigt, wie schnell Erwachsene, die von Zigaretten auf eine rauchfreie Alternative umgestiegen sind, den legalen Zugang verlieren können, während Zigaretten weiterhin erhältlich bleiben.

Nikotinbeutel sollten nicht wie Zigaretten behandelt werden. Sie enthalten kein Tabakblatt, es findet keine Verbrennung statt, und sie bieten erwachsenen Rauchern eine deutlich weniger schädliche Alternative. Schweden zeigt, dass ein solcher Ansatz funktionieren kann: Mit einer täglichen Raucherquote von 3,7 Prozent liegt das Land deutlich unter der WHO-Schwelle für eine rauchfreie Gesellschaft.

Eine wirksame EU-Regulierung sollte strikten Jugendschutz mit legalem Zugang für Erwachsene verbinden, insbesondere durch ein harmonisiertes Mindestkaufalter von 18 Jahren. Pauschale Aromenverbote und zu niedrige Nikotinobergrenzen würden den Umstieg weniger attraktiv machen, Rückfälle zur Zigarette begünstigen und Verbraucher in unregulierte Online- und grenzüberschreitende Märkte treiben. Die Kommission sollte deshalb einen Harm-Reduction-Rahmen prüfen, die Folgen von Restriktionen auf Rückfallquoten und illegalen Handel bewerten und Verbraucher direkt konsultieren.

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